Die flinte ist ein queer-feministischer Verein, ein kollektiv organisierter Raum für Projekte & Veranstaltungen.

1977 wurde der Verein unter dem Namen Frauencafe gegründet. Er wurde zu einem zentralen Ort der Frauenbewegungen und feministischen Auseinandersetzungen in Wien. Seit damals befindet sich das Vereinslokal in der Lange Gasse 11 und schon viele Generationen an Feminist_innen gingen durch diese Türen ein und aus.

2018 wurde der Verein schließlich in flinte umbenannt. Der neue Name soll gleichzeitig auf die Einaldungspolitk des Raumes hinweisen, und somit Frauen, trans-, inter und non-binary Personen jeglicher Ausuferungen herzlich willkommen heißen und sichtbar machen.

Die flinte hat es sich zur Aufgabe gemacht gesellschaftliche Verhältnisse zu kritisieren und ein Raum zu schaffen in dem Frauen, Trans-, Inter und Non- Binary Personen ohne Benachteiligungen, Grenzüberschreitungen, Gewalt und Vorurteilen, denen sie im Alltag ausgesetzt sind, sein können. Es ist eine bewusste politische Entscheidung dyacis Männer nicht einzuladen und bitten daher alle die sich als solche verstehen unaufgefordert den Raum zu verlassen.

Wir versuchen in diesem Raum etwas anders zu machen und nicht gesellschaftliche Verhältnisse zu spiegeln. Dennoch ist uns klar, dass auch in der flinte Diskriminierungen passieren können. Wir wollen bestmöglich Normen von gender_Geschlecht und Sexualität überdenken und Unterdrückungsformen wie (Hetero-)Sexismus, Homo-, Trans- und Bifeindlichkeit etc. benennen und kritisieren.

Alle Menschen haben nicht nur eine gesellschaftliche Position. Wir haben zu unterschiedlichen Zeitpunkten und Orten unterschiedliche (Macht-)positionen. Ich kann etwa wegen meines Geschlechts Gewalt erfahren und gleichzeitig von rassistischen Strukturen profitieren und/oder rassistisch handeln. Deshalb ist es notwendig rassistische Gewalt (auch) in der flinte aufzuzeigen und aktiv dagegen aufzutreten und zu handeln. Das gilt auch für andere Diskriminierungsformen.